Meine Haltung zum Leben ist ein leises Versprechen.
An mich selbst. An das, was mich trägt. Ein immer wieder neues Erinnern: dass ich nichts zurückhalten will.
Ich möchte mich durchdringen lassen – vom Moment, wie er kommt. Von der Ekstase genauso wie vom Schmerz. Von der Zärtlichkeit wie von der Wucht. Egal, wie unbequem es manchmal ist.
Ich möchte die Schutzmauern um mein Herz nicht weiter aufrechterhalten. Ich möchte fühlen. Mich berühren lassen. Nicht nur dort, wo es angenehm ist – sondern auch dort, wo es schwierig ist.
Ich möchte mich annehmen mit all meinen Aspekten – den lichten, wie den dunklen. Mich nicht länger zensieren, beschneiden, verstecken. Mich lieben – bis in jede Schicht meines Seins. Mich erinnern: Ich bin nicht hier, um perfekt zu sein. Ich bin hier, um ganz zu sein. Und genau das macht mich lebendig. Weit. Wahr.
Mit offenem Herzen und tiefer Dankbarkeit für dieses einzigartige, wilde, unendlich kostbare Leben.
