Manchmal frage ich mich, ob wir noch wissen, wie sich Leben anfühlt. Nicht das durchgetaktete, bewertete, beschleunigte Leben. Sondern das echte. Das atmende. Das leise vibrierende, das durch uns hindurch will – wenn wir es lassen.
Wir leben in einer Welt, die immer mehr erklärt – aber immer weniger berührt. Die vorgibt, was richtig ist. Was du fühlen solltest. Was du sagen darfst. Und manchmal auch: Wer du bist.
Doch wahre Freiheit ist oft recht unspektakulär und leise. Sie beginnt im Inneren. Dort, wo du still wirst. Dich selbst fragst. Und spürst, was stimmt.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass immer mehr Menschen erschöpft sind – nicht vom Leben, sondern vom Lärm um das Leben herum. Vielleicht geht es gerade darum, nicht zu rennen, nicht zu posten, nicht zu funktionieren – sondern still zu werden.
Und dich zu erinnern: Du bist nicht hier, um dich in ein System einzuordnen und zu funktionieren. Du bist hier, um ganz zu sein. Um zu leben. Und zu lieben.
