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Etwas habe ich gelernt

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Etwas habe ich gelernt:

Wenn ich Stellung beziehe – egal zu welchem (aktuellen) Thema, gehen Menschen. Wenn ich es nicht tue, gehen Menschen. Wenn ich «das Ganze» sehen will und differenziere, gehen Menschen. Wenn ich nur einen Ausschnitt zeige, gehen Menschen.

Wenn ich meine Wahrheit spreche, gehe ich für manche zu weit. Wenn ich schweige, gehe ich für mich zu weit.

Fakt ist: ich wähle schon lange nicht mehr Zugehörigkeit um den Preis meines Selbst.

Denn:

Menschen werden gehen (oder kommen!) – egal, was ich sage. Menschen werden gehen (oder kommen!) – egal, was ich nicht anspreche. Mein Leben gründet nicht auf Vermeidung von Verlust oder Reibung. Es gründet auf Wahrhaftigkeit.

Und so werde ich manchmal über «heikle» Themen schreiben.  Manchmal werde ich still sein. Manchmal werden meine Texte trösten, andere Male aufrütteln. Mal mache ich das diplomatisch, mal provokant. Manchmal sind meine Texte «Seelenstreicher». Manchmal Stolpersteine. Doch etwas sind sie immer: eine Möglichkeit zur Selbstreflektion. Eine Einladung zum Austausch.

Ich lasse mich nicht von Zahlen oder Reichweite formen. Ich zerlege mein Sein nicht in «Business» und «Privat». Ich teile, was sich für mich wahr anfühlt – unabhängig davon, wie es bewertet wird. Ich bin nicht bedacht darauf, wie ich wirke. Ich weiss, wer ich bin. Wofür ich stehe. (Und wer mich kennt, weiss wie integer ich bin.)

Stellst du mich auf ein Podest, hole ich mich selber wieder herunter. Wenn du mir entfolgen willst, dann tu das. Wenn du bleiben willst, dann tu das.

Ich spreche weiter. Über das, was mich bewegt. Verstört. Berührt. Über das, was mich traurig, nachdenklich oder wütend macht. Ich mache das auf meine eigene Art. In meinem Rhythmus. Mit meiner Stimme. Und immer aus meinem Herzen.