Stell dir das Leben als Videospiel vor.
Ausgangslage
- Das Leben ist wie ein Videospiel mit verschiedenen Charakteren und unterschiedlichen Levels
- Es gibt zwei Programmierer, die sich in einem Kampf befinden um die Kontrolle über die Charaktere und die Nicht-Spieler-Charaktere (NPCs)
- Die Charaktere sind gezwungen, immer härter gegen „Bösewichte“ zu kämpfen und sich zunehmend schwierigeren Herausforderungen und Kämpfen zu stellen
- Jeder Charakter ist mit einem Spieler verbunden. Das Bewusstsein des Spielers ist vom Charakter getrennt, und der Spieler hat dieses Spiel bereits viele Male zuvor gespielt
- Es ist ein Spiel, das dreidimensional erscheint, aber aus einer vierten Dimension heraus gespielt wird; die Charaktere haben Sinne, welche jedoch von Spielern gesteuert werden
- Für Fortgeschrittene: und ein Spieler spielt manchmal mehrere Spiele mit anderen Charakteren GLEICHZEITIG.
Einsichten und Erkenntnisse
- Der Spieler (das Bewusstsein) lernt mit jedem Durchlauf immer mehr über das Spiel, während der Charakter nur die gegenwärtige Zeit erlebt
- In dem Moment, in dem der Charakter erkennt, dass er in Wahrheit der Spieler ist, beginnt das „eigentliche Spiel“!
- Der Charakter ist programmiert und vermutlich ein unfreiwilliger Teil des Kampfes zwischen den beiden Programmierern
- Die Programmierer verfügen über riesige Armeen, und die Charaktere sowie die Nicht-Spieler-Charaktere sind ihre Soldaten
- Die Programmierer handeln rücksichtslos, wenn es um das Leben der Charaktere geht, da sie wollen, dass die Spieler weiterspielen und sich immer wieder neu inkarnieren
Schlussfolgerungen und Entscheidungen
- Die Spieler (das Bewusstsein) stehen vor einer Wahl: Sie können weiterhin vom Videospiel abhängig bleiben oder beginnen, ihre wahre Souveränität und Schöpfungskraft zu erkennen
- Den Spielern sollte bewusst sein, dass die Programmierer sich nähren von der Aufmerksamkeit, der Energie, den Emotionen der Charaktere. Damit nähren sie den Kampf zwischen den Programmierern.
- Die Spieler können ihre Spielfigur darin stärken, selbst Lösungen zu finden – und so aus der Abhängigkeit aussteigen. D.h. Die Spielfigur wird frei, wenn sie lernt, aus eigener Kraft zu handeln, statt abhängig zu bleiben und
Erkenne, dass du nicht die Spielfigur/der Charakter bist, sondern der Spieler. Dass du in einem Spiel mitspielst. Und dass du die Wahl hast, sobald du das erkennst. Sorge gut dafür, dass du in dir verwurzelt bleibst und dich nicht in die Angst hineinziehen lässt.