Von meiner Panchakarma-Kur in Indien zu den Heiltraditionen Europas und den Olivenbäumen des Mittelmeerraums.
Gerade bin ich wieder in Indien, in Kerala, und widme mich während meiner Panchakarma-Kur ganz mir und meiner Gesundheit. Tägliche ayurvedische Behandlungen, eine auf mich abgestimmte Ernährung, Yoga, Ruhe und viel Zeit in der Natur prägen meinen Tagesrhythmus. Ich liebe diese alte Heilkunst, die den Menschen in seiner Ganzheit betrachtet und Gesundheit als ein lebendiges Zusammenspiel von Körper, Geist, Ernährung, Lebensweise und Natur versteht.
Ayurveda bedeutet übersetzt «das Wissen vom Leben». Dieses Wissen vom Leben ist universell. Auch wenn Ayurveda seine historischen Wurzeln in Indien hat, lassen sich viele seiner grundlegenden Prinzipien auf Menschen in allen Kulturen und Lebensräumen übertragen. Denn überall sind wir Teil der Natur und leben in ihren Rhythmen.
Das alte Heilwissen der Menschheit
Überall auf der Welt haben Menschen über Jahrtausende hinweg ein tiefes Wissen über die Heilkräfte der Natur entwickelt. In Südamerika, Sibirien, China, Nepal, Indien und ebenso in Europa entstanden eigene Heiltraditionen, die eng mit der Natur, den Pflanzen und den Rhythmen des Lebens verbunden waren.
Während andere Länder ihre traditionellen Heilweisen bis heute als wertvolles kulturelles Erbe pflegen und zu recht stolz darauf sind, ist unsere europäische Geschichte von einem tiefen Bruch geprägt. Während der Hexenverfolgungen wurden Frauen, darunter auch kräuterkundige Heilerinnen und Hebammen, verfolgt, gefoltert und ermordet.
Das Wissen dieser Frauen über Heilpflanzen, den weiblichen Körper, Schwangerschaft und Geburt hat die Entwicklung der europäischen Frauenheilkunde und Medizin mitgeprägt. Auch in der Klostermedizin wurde überliefertes Pflanzenwissen aufgenommen und weitergeführt. Die weitergehende These, dass dieses Wissen systematisch durch Hexenverhöre angeeignet wurde, gehört zu den historischen Fragen, mit denen sich unter anderem Erika Wisselinck beschäftigt und dokumentiert hat.
Dieses dunkle Kapitel europäischer Geschichte beschäftigte und berührte mich schon als junge Frau. 2020 habe eine mehrjährige Ausbildung zur Kräuterfachfrau begonnen, weil ich mehr über die Inhaltsstoffe und Wirkungen unserer heimischen Heilpflanzen erfahren wollte. Je tiefer ich mich damit beschäftigte, desto bewusster wurde mir, welch reicher Schatz an Pflanzenwissen auch in unserer eigenen Kultur verwurzelt ist.
Und genau hier liegt für mich die Verbindung zwischen AYURVEDA und OLIVEDA.
So wie Ayurveda aus der jahrtausendealten indischen Heiltradition hervorgegangen ist, können auch wir uns wieder stärker mit den Heilpflanzen und dem überlieferten Wissen unserer eigenen Landschaft verbinden. Im Mittelmeerraum ist es vor allem ein Baum, der diese Verbindung für mich auf wunderbare Weise verkörpert: der Olivenbaum.
Vom Ayurveda zum Olivenbaum
Als Thomas Lommel vor über 20 Jahren begann, die aussergewöhnlichen Eigenschaften des Olivenbaums zu erforschen, entwickelte er die Vision eines mediterranen Ayurveda. Denn auch der Mittelmeerraum besitzt eine jahrtausendealte Pflanzen- und Heiltradition. Und kaum ein Baum verkörpert dieses Erbe so eindrücklich wie der Olivenbaum. Seit Jahrtausenden begleitet er die Menschen, schenkt ihnen Nahrung, Öl und wertvolle Pflanzenstoffe. Er steht für Lebenskraft, Frieden, Fruchtbarkeit, Beständigkeit und Resilienz. Besonders seine Blätter enthalten bemerkenswerte Polyphenole, darunter Hydroxytyrosol, dessen antioxidative Eigenschaften heute wissenschaftlich erforscht werden.
Aus dieser Faszination entstand zunächst das I01, das erste OLIVEDA-Produkt zur innerlichen Anwendung. Später entwickelte Thomas Lommel daraus seine Waterless-Beauty-Philosophie: Hautpflege, bei der Wasser als Hauptbestandteil durch pflanzliche Wirkstoffauszüge, insbesondere aus dem Olivenblatt, ersetzt wird.
Zum Waterless-OLIVEDA-Sortiment gehören u.a. wertvolle Pflanzenöle für Gesicht und Körper sowie Mundöle für das traditionelle Ölziehen, im Ayurveda als Gandusha bekannt. Gerade diese Verbindung spricht mich an. Denn auch im Ayurveda haben Öle seit Jahrtausenden einen festen Platz. Sie werden für Massagen, zur täglichen Körperpflege und für die Mundhygiene verwendet.
Und selbst im Namen OLIVEDA klingt für mich die Verbindung zu Ayurveda an: die Olive und das Wissen um ihre Heilkraft.
Was für mich zusammengehört
Während ich hier in Indien meine Panchakarma-Kur erlebe, wird mir einmal mehr bewusst, wie eng für mich Gesundheit, Schönheit und Lebensweise miteinander verbunden sind. Was wir essen, wie wir uns bewegen, wie wir schlafen, welche Gedanken uns beschäftigen und wie wir mit unserem Körper umgehen, beeinflusst unser Wohlbefinden. Auch unsere Haut ist Teil dieses lebendigen Organismus.
Deshalb spricht mich die Philosophie von OLIVEDA so an. Die Verbindung von innerer und äusserer Pflege, die Wertschätzung der Pflanzenwelt und die Idee, altes Wissen mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammenzubringen, entsprechen meinem eigenen Verständnis von Gesundheit. Ayurveda begleitet mich seit vielen Jahren. Die europäische Pflanzenheilkunde gehört zu meinen kulturellen Wurzeln. Und OLIVEDA verbindet für mich etwas von diesen beiden Welten.
Was mich dabei am meisten berührt, ist die Erkenntnis, dass die Natur uns seit Jahrtausenden nährt und uns ihre Schätze zur Verfügung stellt.
Dieses Wissen zu bewahren, weiterzugeben und in unseren heutigen Alltag zu integrieren, ist für mich auch eine Form der Wertschätzung gegenüber all jenen Menschen und insbesondere den Frauen, die es über Generationen gehütet haben. Und das ist eine der wertvollsten Erfahrungen, die ich von meinen Reisen nach Indien immer wieder mit nach Hause nehme: Das Wissen vom Leben ist überall zu finden. Auch direkt vor unserer eigenen Haustür.
