Diese Frage beschäftigt mich auch deshalb, weil ich selbst sehr sensitiv auf elektromagnetische Felder reagiere. Ich merke einen deutlichen Unterschied, ob ich mich mitten unserer Städte bewege oder in der Natur.
Besonders eindrücklich erlebe ich das z.B. im Dschungel des Amazonas, weit weg von 5G, Mobilfunkmasten, WLAN, Stromleitungen und der permanenten technischen Vernetzung unseres Alltags. Mein Körper fühlt sich dort anders an. Ich schlafe besser. Mein Nervensystem reagiert spürbar auf diese Umgebung.
Und so interessiert es mich auch, was passiert, wenn wir uns für längere Zeit in das genaue Gegenteil setzen: ein modernes Elektroauto.
Elektroautos sind in den letzten Jahren immer selbstverständlicher geworden. Sie gelten als sauber, effizient und als wichtiger Teil der Mobilität der Zukunft. Über einen anderen Aspekt wird dagegen erstaunlich wenig gesprochen: Was bedeutet es eigentlich für unseren Körper, längere Zeit in einem Elektroauto zu verbringen?
Wenn wir uns anschauen, wie diese Fahrzeuge aufgebaut sind, wird schnell deutlich, dass hier einiges zusammenkommt. Elektroautos arbeiten mit grossen Lithium-Ionen-Batteriesystemen, die elektromagnetische Felder, sogenannte EMFs, erzeugen. Gleichzeitig sind moderne Fahrzeuge mit GPS, Bluetooth, WLAN, Kameras, Sensoren und zunehmend auch KI-basierten Onboard-Systemen ausgestattet. Hinzu kommt bei neuen Fahrzeugen die permanente Mobilfunkanbindung, inzwischen häufig über 5G. Diese Verbindung lässt sich bei vielen Fahrzeugen vom Fahrer selbst nicht vollständig abschalten. All diese Systeme kommunizieren miteinander, senden Signale und tauschen fortlaufend Daten aus.
Und damit kommt noch eine weitere Ebene hinzu, über die erstaunlich wenig gesprochen wird: die Überwachung der fahrenden Person. Kameras und Sensoren beobachten während der Fahrt Aufmerksamkeit, Blickrichtung und Verhalten. Erkennt das System vermeintliche Müdigkeit oder Unkonzentriertheit, greift es je nach Fahrzeug und Assistenzsystem ein und fordert beispielsweise dazu auf, eine Pause einzulegen oder einen Kaffee zu trinken.
Wie problematisch ein solcher Eingriff werden kann, hat eine Bekannte von mir erlebt: Mitten in einem Überholmanöver entschied das System, sie sei unkonzentriert, drosselte das Tempo und empfahl ihr eine Pause und einen Kaffee. Ausgerechnet in einer Situation, in der sie die Kontrolle über Geschwindigkeit und Beschleunigung unmittelbar brauchte. Die Frage, wer in einem solchen Moment eigentlich entscheidet, bekommt damit eine ganz neue Dimension.
Gleichzeitig geschieht all diese Kommunikation in einem relativ kleinen, geschlossenen Raum, in dem wir uns während der Fahrt über längere Zeit aufhalten. Dadurch entsteht rund um den Körper eine dichte und kontinuierliche Umgebung elektromagnetischer Felder.
Neuere Forschungen beginnen sich damit zu beschäftigen, welchen Einfluss eine länger andauernde EMF-Exposition auf unser Nervensystem haben kann, insbesondere dann, wenn die Belastung sehr nah am Körper und konstant ist. In diesem Zusammenhang berichten Menschen nach längeren Fahrten in Elektrofahrzeugen von ungewöhnlicher Erschöpfung, mentaler Benommenheit, Gereiztheit oder dem Gefühl, überstimuliert zu sein.
Die gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder werden wissenschaftlich kontrovers diskutiert. Gleichzeitig nimmt unsere tägliche Exposition durch immer mehr vernetzte Systeme weiter zu. Deshalb möchte ich eine Frage in den Raum stellen:
Wissen wir wirklich genug darüber, was diese dauerhafte und geballte technische Umgebung mit unserem Körper und unserem Nervensystem macht? Mit der Natur? Mit den natürlichen Frequenzen der Erde?
Ich habe dazu ein kostenloses Webinar veranstaltet. Wenn du dir gerne die Aufnahme anschauen willst, dann schreib mir und ich schick dir den Link.
